Welche Babynahrung besser ist, fragen sich Eltern oft

Wenn gerade ein Kind zur Welt gekommen ist, ist auch für die Eltern alles neu. Sie müssen lernen, was das Kind braucht, wie sie mit ihm umgehen sollen. Zahlreiche Ratgeber sollen ihnen dabei helfen.

Für manche Mütter ist die Frage nach der richtigen Babynahrung ganz einfach. Sie stillen ihr Kind und können sicher sein, dass darin alles ist, was das Baby braucht. Doch nicht für jede Mutter ist dies eine gute Entscheidung. Manche Frauen haben nicht die Zeit, rund um die Uhr in der Nähe des Säuglings zu sein. Da ein Baby alle zwei bis drei Stunden etwas trinken muss, geht man mit der Entscheidung zu Stillen eine Verpflichtung ein, die in der heutigen Gesellschaft nicht selbstverständlich ist. Viele Mütter wollen oder müssen wenige Wochen nach der Geburt wieder zur Arbeit. In manchen Familien will der Vater sich um den Nachwuchs kümmern. Manchmal ist es auch einfach nicht möglich zu stillen, weil die Mutter nicht genug Milch bilden kann.

Die große Auswahl an Babynahrung macht es für Mütter einfacher, ohne schlechtes Gewissen dem Kind die Flasche zu geben. Doch die Wahl wird damit nicht einfacher. Die Firmen forschen seit langem daran, einen perfekten Ersatz für Muttermilch zu entwickeln. Dadurch findet man inzwischen sehr viele Marken, die alle versprechen, die beste Wahl für das Kind zu sein. Wichtig ist, in den frühen Wochen nicht zu häufig zu wechseln, denn der Körper des Babys stellt sich auf die Nahrung ein und kann bei einem Wechsel empfindlich reagieren. Nur wenn das Kind Anzeichen einer Unverträglichkeit zeigt, sollte man auf eine andere Nahrung umstellen. So sind zum Beispiel Produkte, die auf Kuhmilch basieren, für manche Kinder nicht geeignet. Andere reagieren empfindlich auf Zusätze, die aus Weizen gewonnen werden.

Solche Überempfindlichkeiten müssen noch keine Allergie sein. Dennoch sollte man entsprechende Lebensmittel meiden, damit die Kinder nicht von den Symptomen gequält werden. Später verlieren sich diese Reaktionen oft wieder, und das Kind kann alles essen, was es möchte. Nach einigen Monaten kann man beginnen, weitere Nahrungsmittel zuzufüttern. Ein Brei aus Gemüse, der möglichst nicht gesalzen sein sollte, ist für den Anfang perfekt. Wer unsicher ist, kann sich nach den Angaben auf den Babynahrungsgläsern richten. Die Vielfalt sollte man aber immer nur langsam steigern.