Multischleifer-Test: Was macht ein gutes Gerät aus?

Vergleicht man verschiedene Multischleifer miteinander, stellt man fest, dass neben einer großen Bandbreite von Funktionen vor allem die Handlichkeit wichtig ist. Also muss man die Geräte vor dem Kauf in die Hand nehmen.

Möbel selbst zu bauen, Reparaturen in Haus und Garten selbst vorzunehmen, spart Geld, das man sonst für Handwerker ausgeben würde. Man kann Ideen für den eigenen Lebensraum verwirklichen und hat anschließend auch noch das befriedigende Gefühl, dass man die ordentliche und schöne Wohnung sich selbst zu verdanken hat.

Neben dem handwerklichen Geschick und der Initiative, die es braucht, um solche Reparaturen selbst in die Hand zu nehmen, benötigt man allerdings auch noch das richtige Werkzeug. Wenn man hauptberuflich kein Handwerker ist, wird man kaum Zugang zum richtigen Spezial-Gerät für jeden Arbeitsschritt haben. So ist man dankbar, wenn man auf multifunktionale Geräte zurückgreifen kann. So kann man mit vernünftigem finanziellen Aufwand eine Vielzahl von Arbeitsschritten abdecken. Wer nicht eine ganze Werkstatt als Lagerraum zur Verfügung hat, sondern nur eine Werkzeugkiste, wird sich freuen, wenn er nicht mehrere Geräte für ähnliche Aufgaben haben muss.

Multischleifer sind ein gutes Beispiel für solche vielseitigen Werkzeuge. Sie können eine Vielzahl von Materialien bearbeiten, wie Holz, Metall, Glas oder Kunststoff. Sie schleifen, polieren und bereiten Oberflächen für die Aufnahme von Farbe vor. Wenn man Multischleifer miteinander vergleicht, zählt nicht die messbare Leistung allein. Ob ein solches Gerät seinen Preis wert ist, entscheiden in erster Linie die Handlichkeit und die Breite der Auswahl der verfügbaren Funktionen. Unterzieht man mehrere Multischleifer einem Vergleichstest, sollte auch in Betracht gezogen werden, wie viel das Verbrauchsmaterial – Aufsätze und Arbeitsköpfe – kostet. So ist zum Beispiel ein Dreiecks-Schleifkopf wesentlich billiger im Betrieb, weil er sich drehen lässt, wenn eine Ecke verbraucht ist.

Andere Test-Kriterien sind aber individuell. Ob der Handgriff bequem ist, ist wirklich Geschmackssache und hängt auch von der Größe der eigenen Hand ab. Manche mögen es lieber, wenn sich die Aufsätze ohne die Verwendung Werkzeug austauschen lassen; andere schätzen es hingegen, wenn die Teile gut festgezogen werden können. Schlussendlich kommt man kaum darum herum, die Geräte vor dem Kauf selbst in die Hand zu nehmen und zu testen.